Was kostet Ihre Vakuumgreifung wirklich?
Bei einer bestehenden Anlage lässt sich der Druckluftverbrauch eines Vakuumgreifers berechnen. Verlässlicher ist es, ihn zu messen.
Mit unserer Druckluftmessung erfassen wir den tatsächlichen Verbrauch einer bestehenden Vakuumgreifanwendung direkt an der Anlage. Aus den Messwerten, der realen Taktzahl und den Betriebszeiten ermitteln wir die jährlichen Druckluftkosten und schaffen damit eine belastbare Grundlage für die Frage:
Lohnt sich die Umrüstung auf pneumatikfreies Vakuumgreifen?
Messen statt schätzen
Druckluftverbräuche werden bei der Auslegung einer Greifanwendung häufig nur über Herstellerangaben, theoretische Verbrauchswerte oder pauschale Kostenansätze bewertet.
In der realen Produktion können die Werte anders aussehen.
Deshalb messen wir direkt an der bestehenden Anwendung. Dabei betrachten wir nicht nur einen einzelnen Verbrauchswert, sondern den tatsächlichen Prozess:
- Druckluftverbrauch der Vakuumerzeugung
- Taktzahl und Anzahl der Greifzyklen
- Anzahl der Greifstellen
- Betriebsstunden und Schichtmodell
- vorhandene Leckagen und weitere relevante Verbraucher
- heutige Druckluftkosten des Betreibers
Aus diesen Daten errechnen wir den Verbrauch und die Betriebskosten über ein Jahr.
Was Sie anschließend wissen
Sie erhalten eine dokumentierte Auswertung der Messung mit den wesentlichen Messdaten und Annahmen.
Darauf aufbauend vergleichen wir die bestehende pneumatische Lösung mit einer möglichen pneumatikfreien Greiflösung.
Damit lässt sich abschätzen:
- Wie hoch sind die heutigen Betriebskosten?
- Welches Einsparpotenzial besteht?
- Welche Investition wäre für eine Umrüstung erforderlich?
- Welche Amortisationszeit ergibt sich daraus?
Auf Wunsch beziehen wir zusätzlich die mit der Drucklufterzeugung verbundenen CO₂-Emissionen in die Betrachtung ein.
Und wenn sich die Umrüstung nicht lohnt?
Dann ist das ebenfalls ein Ergebnis.
Nicht jede pneumatische Greifanwendung muss ersetzt werden. Entscheidend ist, ob technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit zusammenpassen.
Unsere Druckluftmessung soll deshalb keine Einsparung beweisen, die vorher bereits feststeht. Sie soll eine belastbare Entscheidungsgrundlage schaffen.
Ist das Einsparpotenzial gering oder die Amortisationszeit für Ihre Anforderungen zu lang, weisen wir das genauso aus.
Typischer Ablauf
1. Anwendung aufnehmen
Wir klären Greifaufgabe, Anzahl der Sauger, Taktzeit, Betriebszeiten und die bestehende Vakuumerzeugung.
2. Druckluftverbrauch messen
Die Messung erfolgt an der realen Anlage unter normalen Produktionsbedingungen.
3. Verbrauch hochrechnen
Aus Messwerten und Betriebsdaten ermitteln wir den jährlichen Druckluftverbrauch und die daraus entstehenden Kosten.
4. Alternative bewerten
Ist die Anwendung grundsätzlich für pneumatikfreies Vakuumgreifen geeignet, stellen wir Verbrauch und Kosten einer möglichen elektrischen Lösung gegenüber.
5. Ergebnis dokumentieren
Sie erhalten die Messwerte, Berechnungsgrundlagen und eine nachvollziehbare wirtschaftliche Bewertung.
Für welche Anwendungen ist die Messung interessant?
Vor allem bei automatisierten Greifprozessen mit:
- hohen Taktzahlen
- mehreren Vakuumgreifstellen
- langen Maschinenlaufzeiten
- wiederkehrenden Greifzyklen
- hohen internen Druckluftkosten
- geplanten Modernisierungen oder Neuanlagen
Gerade dort können aus einem unscheinbaren Einzelverbrauch über Millionen Greifzyklen relevante Betriebskosten entstehen.
Aufwand und Kosten
Die Messung wird als kompakte Voruntersuchung durchgeführt. Der konkrete Aufwand richtet sich nach Anlage, Anzahl der Messstellen und Standort.
Sie erhalten vorab ein Festpreisangebot einschließlich der erforderlichen Auswertung. Reisekosten werden separat ausgewiesen.
Kommt anschließend ein gemeinsames Umrüstungs- oder Pilotprojekt zustande, kann der Aufwand für die Druckluftmessung auf das Folgeprojekt angerechnet werden.
Erst messen. Dann entscheiden.
Sie möchten wissen, was Ihre bestehende Vakuumgreifung tatsächlich kostet?
Sprechen Sie mit uns über Ihre Anwendung.


